
Der mallorquinische Schmuck ist ein Schnittpunkt der verschiedenen Kulturen, die die Insel durchquert oder beeinflusst haben. Einige alte Modelle — wie Granatblütenketten (ein asiatisches Modell, das im 17. Jahrhundert eingeführt wurde), Cordoncillo-Ketten, Knopfgarnituren und Jakobsmuscheln (hauptsächlich das Malteserkreuz und das Calatrava-Kreuz) — wurden möglicherweise Ende des 18. Jahrhunderts in die Kleidung integriert. Die Zurschaustellung dieser Schmuckstücke durch mallorquinische Damen führte zu ihrer raschen Verbreitung auf der gesamten Insel.
Eines der bemerkenswertesten Schmuckmodelle, das in anderen Regionen bereits verschwunden ist, ist die mallorquinische Tumbaga. Die Tumbaga ist eines der ältesten Stücke der mallorquinischen Goldschmiedekunst und entstand während der Renaissance, Ende des 16. Jahrhunderts. Ihre Herstellung ist akribisch und erfordert eine fortgeschrittene Technik. Sie besteht aus zwei unabhängigen, aber untrennbaren Teilen. Sie sind miteinander verflochten und tragen im Inneren ein Liebesversprechen. Ein einzigartiges Stück, das nur noch auf unserer Insel hergestellt wird. Una peça única que només se segueix elaborant a la nostra illa.
Dank des handwerklichen Könnens der jüdischen Tradition und ihrer Nachkommen haben all diese alten Schmuckmodelle und -techniken bis heute überdauert und sind zu einem Erkennungszeichen unserer Heimat geworden.Gràcies al mestratge artesà de la tradició jueva i als seus descendents, tots aquests models i tècniques antigues de joieria han perdurat fins als nostres dies i s’han convertit en una senya d’identitat pròpia de la nostra terra.
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